Sonntag, 24. Sept. 2017    

 Gerätetraining

 

  

 

Gezieltes Fitnesstraining an Geräten kräftigt die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System. Dadurch werden Gelenke und Wirbelsäule entlastet, die Beweglichkeit und die Körperhaltung verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.

 

 

Krafttraining

 

Für den Begriff des "Krafttrainings" werden zahlreiche Begriffe als Synonym verwendet: Krafttraining, Muskeltraining, Hanteltraining, Gerätetraining.

Obwohl natürlich Unterschiede bestehen, beruht richtiges und erfolgreiches Krafttraining oder Muskeltraining auf bestimmten Tatsachen.

Zu diesen Tatsachen gehört die Wirkung von Krafttraining auf die Muskulatur.

 

Abgesehen davon, dass Muskeln unserem Körper die schönen Rundungen geben und sexy sind:

Muskeln halten, stützen, stabilisieren und bewegen die Gelenke und das Knochengerüst.

Die Wirkung von Krafttraining

 

In den Muskeln läuft der Fettverbrennungsprozess ab. Muskeln bestimmen unsere Lebensqualität. Sie machen 45 % des Körpergewichtes aus. Muskeltraining stimuliert die Produktion des menschlichen Wachstumshormons Somatropin.

Dieses „Meisterhormon“ wird von der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) ausgeschüttet, allerdings nur zweimal täglich. (Nach einer bis zwei Stunden in der Phase des tiefsten Schlafes und kurz vor dem Aufwachen).

 

Das Wachstumshormon regt das Gewebewachstum an, erhöht die Grundspannung der glatten Muskulatur, die Festigkeit des Muskelgewebes und die Flexibilität; es baut Muskulatur auf und sorgt für Wachstum von Knochen und Organen.

 

Muskeltraining bedeutet nicht, dass sich etwa die Muskelfasern oder Muskelbündel vermehren. Nein, es bleibt natürlich bei der Anzahl von ziemlich genau 656 Muskeln, die jeder hat.

 

Auch ein bärenstarker Boxer hat nicht mehr. Durch Trainingsimpulse wird die Muskulatur aber "gestärkt", sowie deren Energiebereitstellung verbessert und kann so die vielfältigen Aufgaben besser erfüllen.

 

Wir unterscheiden beim Kräftigungstraining vier verschiedene Krafttrainingsmethoden:

 

Das Rehabilitationstraining...ist direkt nach Verletzungen oder vorangegangen körperlichen Beschwerden zu wählen. Das Training wird mit deutlich mehr als 20 Wiederholungen durchgeführt.

 

Das Kraftausdauertraining ...wird optimal bei 15 bis 20 Wiederholungen durchgeführt. Führen Sie die Übung bis zur lokalen Erschöpfung aus, d.h. bis Ihnen keine 20. Wiederholung mehr vollständig möglich ist. Durch diese Art des Trainings erreichen sie eine Steigerung ihrer Kraftausdauer.

 

Das Hypertrophietraining... (Muskelfaserverdickung) ermöglicht Ihnen  Muskelzuwachs zu erreichen. Vor dem Wort „Muskelaufbau“ sollten Sie keine Angst haben. Es ist sinnvoll, bestimmte Körperregionen gezielt zu einem Muskelaufbau zu bewegen, so z. B. unsere Bauchmuskulatur, die in vielen Fällen zu schwach ausgeprägt ist. Aber auch Rückenmuskeln, die häufig abschwächen, brauchen ein Hypertrophietraining. Das Hypertrophietraining wird effektiv in einem Bereich von 8 bis 12 Wiederholungen absolviert.

 

Das Maximalkrafttraining ...wird mit deutlich höheren Gewichten ausgeführt: üblicherweise im Wiederholungsbereich 1 bis 5 Wiederholungen. In Krafttrainingszyklen ist Maximalkrafttraining durchaus angebracht, ist aber nur Leistungssportlern zu empfehlen. Maximalkrafttraining erfordert eine hohe Koordinationsfähigkeit der Muskulatur. Deswegen ist es für Anfänger absolut ungeeignet. Ebenso im fortgeschrittenen Alter: Die Verletzungsgefahren sind zu hoch.

 


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